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Wachsende Spannungen im Iran: Chamenei und Ahmadinedschad im Klinsch

veröffentlicht am 24.04.2011


Der geistliche Führer des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, hat mit einer Einmischung in die Angelegenheiten der Regierung von Präsident Mahmud Ahmadinedschad gedroht. "Grundsätzlich habe ich nicht die Absicht, mich in Angelegenheiten der Regierung einzumischen", sagte Chamenei in einer am Samstag im iranischen Staatsfernsehen übertragenen Rede. "Es sei denn, ich glaube, dass eine Zweckmäßigkeit ignoriert wird, wie es vor kurzem der Fall war."

 

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Teheran - Der geistliche Führer des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, hat mit einer Einmischung in die Angelegenheiten der Regierung von Präsident Mahmud Ahmadinedschad gedroht. "Grundsätzlich habe ich nicht die Absicht, mich in Angelegenheiten der Regierung einzumischen", sagte Chamenei in einer am Samstag im iranischen Staatsfernsehen übertragenen Rede. "Es sei denn, ich glaube, dass eine Zweckmäßigkeit ignoriert wird, wie es vor kurzem der Fall war."


Hintergrund der Rede Chameneis ist offenbar eine Auseinandersetzung mit Ahmadinedschad wegen des kürzlich erzwungenen Rücktritts des iranischen Geheimdienstministers Heidar Moslehi. Nachdem Ahmadinedschad Moslehi aus dem Amt gedrängt hatte, reagierte Chamenei, indem er dem Geheimdienstminister befahl, im Kabinett zu bleiben. Als Zeichen wachsender Spannungen zwischen ihm und Chamenei widersetzte sich Ahmadinedschad Berichten zufolge der Anordnung des geistlichen Führers und lud Moslehi nicht zu der jüngsten Kabinettssitzung ein.


In einer unterschriebenen Erklärung forderten am Mittwoch 216 der 290 Abgeordneten im iranischen Parlament Ahmadinedschad dazu auf, Chamenei zu gehorchen. Dieser habe bei allen Staatsangelegenheiten das letzte Wort.


Der geistliche Führer des Irans muss traditionell der Ernennung des Außenministers, Geheimdienstministers, Verteidigungsministers und Innenministers zustimmen. Für iranische Hardliner steht Chamenei über dem Gesetz und untersteht lediglich Gott.  (© AP)



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"Wachsende Spannungen im Iran: Chamenei und Ahmadinedschad im Klinsch"
JungerPerser am 24.04.2011 - 18:26 Uhr:
Auf- und Umbruch Stimmung in der Region, verdeutlicht sich nun schon öffentlich erkennbar in höchsten Rängen des iranischen Machtapparates.
Nur bleibt zu hoffen positive Ergebnisse zu gunsten des unterdrückten Volkes (in kürze!?) daraus ziehen zu können.
Ausländische Regierungen könnten beim Absehen von weniger Geschäften einen kleinen Ruck dazu geben.Könnten!
net-tribune

 

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