Staatsanwaltschaft darf vor Gericht Fotos von Michael Jackson zeigen

veröffentlicht am 22.04.2011


Im Prozess gegen den wegen der fahrlässigen Tötung von Michael Jackson angeklagten Leibarzt Conrad Murray darf die Staatsanwaltschaft nach einem Richterspruch zwei Obduktionsfotos sowie Videoclips des Popstars zeigen. Die Bilder von Jacksons Autopsie, auf denen der Sänger jeweils bekleidet und nackt zu sehen ist, seien für den Fall relevant, erklärte Richter Michael Pastor am Donnerstag. Die Fotos seien harmlos und nicht etwa drastisch oder grausam, sagte er weiter.

 

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Los Angeles - Im Prozess gegen den wegen der fahrlässigen Tötung von Michael Jackson angeklagten Leibarzt Conrad Murray darf die Staatsanwaltschaft nach einem Richterspruch zwei Obduktionsfotos sowie Videoclips des Popstars zeigen. Die Bilder von Jacksons Autopsie, auf denen der Sänger jeweils bekleidet und nackt zu sehen ist, seien für den Fall relevant, erklärte Richter Michael Pastor am Donnerstag. Die Fotos seien harmlos und nicht etwa drastisch oder grausam, sagte er weiter.


Außerdem gab der Richter einem Antrag der Staatsanwaltschaft statt, während der Gerichtsverhandlung eine beschränkte Zahl von Videoclips aus Jacksons Konzertfilm "This Is It" zeigen zu dürfen.


Die Bilder sollen nach Ansicht der Staatsanwälte beweisen, dass Jackson vor seinem Tod bei guter Gesundheit war. Auf diese Weise solle Behauptungen von Murrays Anwälten widersprochen werden, wonach Jackson Selbstmord begangen habe, erklärten sie.


Murrays Verteidiger erklärten hingegen, dass die Jurymitglieder dadurch emotional zu stark beansprucht würden. Außerdem argumentierten sie, dass Gerichtsmediziner und Experten Jacksons Zustand auch beschreiben könnten, ohne die Bilder zeigen zu müssen.


Jackson starb am 25. Juni 2009 in Los Angeles an einer Überdosis Propofol. Murray war Jacksons Leibarzt. Er bestreitet, am Tod des Popstars schuld zu sein.  (© AP)



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"Staatsanwaltschaft darf vor Gericht Fotos von Michael Jackson zeigen"
Jocky am 30.04.2011 - 22:47 Uhr:
Murray ist schuld an seinem Tod, er hätte ihm dieses Mittel einfach nicht spritzen dürfen. Nachdem er ihm all diese verschiedenen Mittel, zu guter letzt noch Propofol, gegeben hat, hat er seelenruhig telefoniert und bekam nicht einmal mit, dass Michael Jackson nicht mehr atmet. Und danach hat er noch tödliche Fehler bei dem Versuch, ihn wiederzubeleben, gemacht. Natürlich ist er schuldig und ich finde es eine bodenlose Frechheit, seinerseits noch zu behaupten, er hätte nichts mit dem Tod des beliebten Stars zu tun, dieser hätte sich selbst das Leben genommen...
Er würde sich selbst einen Gefallen tun, würde er endlich hergehen und sagen, es tut mir so leid, doch ich habe schrecklichen Mist gebaut...
net-tribune

 

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