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23. Juni 2009
Heftiges Nachbeben in den Abruzzen
Rom - Zweieinhalb Monate nach dem schweren Erdstoß in den Abruzzen ist die Region erneut von mehreren Nachbeben erschüttert worden. Das stärkste erreichte am Montagabend eine Stärke von 4,6, was noch in 120 Kilometern Entfernung in Rom zu spüren war. Ihm folgten zwei kleinere Nachbeben der Stärken 3,1 und 3,8. Berichte über Schäden oder Opfer lagen nicht vor.
Das Epizentrum lag unmittelbar nördlich der Stadt L'Aquila, die am 6. April zu großen Teilen zerstört wurde. In L'Aquila wollen vom 8. bis 10. Juli die Staats- und Regierungschefs der G-8 zu einem Gipfeltreffen zusammenkommen. Bei dem Erdbeben im April kamen nahezu 300 Bewohner der Region ums Leben. 50.000 Menschen wurden obdachlos.
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Der Umweltausschuss des Bundestags hat sich nicht zu einer harten Linie zur Einfuhr von Kraftstoffen aus Ölsand durchringen können. Ein Antrag der Grünen, mit dem ein Vorschlag der EU-Kommission für hohe Einfuhr-Hürden unterstützt werden sollte, fand am Mittwoch keine Mehrheit. Der Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer äußerte sich anschließend enttäuscht. Die Gewinnung von Kraftstoffen aus Ölsand gilt als besonders klimaschädlich. Sie wird vor allem in Kanada betrieben. zur Nachricht >>

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