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Bericht über neues Siedlungsprojekt im Westjordanland

veröffentlicht am 23.06.2009


Die israelische Regierung plant laut einem Bericht den Bau von 240 neuen Wohnhäusern in einem ungenehmigten Siedlungsaußenposten im Westjordanland. Dem im April vorgelegten Plan zufolge sollten außerdem 60 Häuser in der Siedlung nahe Ramallah nachträglich legalisiert werden, erklärte die israelische Nicht-Regierungsorganisation Bimkom. Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak habe dem Plan zugestimmt.

 

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Jerusalem - Die israelische Regierung plant laut einem Bericht den Bau von 240 neuen Wohnhäusern in einem ungenehmigten Siedlungsaußenposten im Westjordanland. Dem im April vorgelegten Plan zufolge sollten außerdem 60 Häuser in der Siedlung nahe Ramallah nachträglich legalisiert werden, erklärte die israelische Nicht-Regierungsorganisation Bimkom. Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak habe dem Plan zugestimmt. Der Außenposten befindet sich wenige hundert Meter von der etablierten Siedlung Talmon entfernt.


Ein solcher Schritt widerspräche der US-Forderung nach einem Baustopp in Siedlungen. Er stünde auch israelischen Zusagen entgegen, ungenehmigte Außenposten abzureißen und keine neuen Siedlungen zu bauen. Bimkom legte bei den Planungsbehörden Widerspruch gegen das Projekt ein. Ähnlich reagierten Bewohner des nahe gelegenen palästinensischen Dorfs Al Dschania und die israelische Organisation Peace Now.


Seit 1967 hat Israel im Westjordanland 121 Siedlungen gebaut, dort leben inzwischen etwa 300.000 Menschen. Siedler haben außerdem etwa 100 Außenposten errichtet - zwar ohne offizielle Genehmigung, aber üblicherweise mit technischer Unterstützung durch Regierungsbehörden. Weitere 180.000 Menschen leben in jüdischen Vierteln in Ostjerusalem, das wie das Westjordanland 1967 von Israel besetzt wurde.  (© AP)



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