Smartmeter sollen beim Stromsparen helfen
veröffentlicht am 22.06.2009

Intelligente Stromzähler, sogenannte Smartmeter, sollen künftig beim Energiesparen helfen und eventuell auch die Stromrechnung senken. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen hin. Smartmeter überwachen rund um die Uhr den Stromverbrauch und zeichnen auf, wie viel Energie die einzelnen Geräte geschluckt haben.
Leipzig - Intelligente Stromzähler, sogenannte Smartmeter, sollen künftig beim Energiesparen helfen und eventuell auch die Stromrechnung senken. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen hin. Smartmeter überwachen rund um die Uhr den Stromverbrauch und zeichnen auf, wie viel Energie die einzelnen Geräte geschluckt haben. Die Daten werden gespeichert, können dann ausgelesen und mit dem PC weiterverarbeitet werden, wie die Verbraucherschützer erläutern.
«Damit erfährt man, wo die Schwachstellen im Energieverbrauch liegen, und kann Abhilfe schaffen», sagt Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen. «Da so auch Informationen vom Energieversorger direkt an die Verbraucher möglich sind, gibt es weitere interessante Optionen.» Wenn zum Beispiel zu Zeiten hoher Stromnachfrage Waschmaschine und Trockner eingeschaltet würden, könne der Strom einen hohen Aufschlag kosten. Wasche man dagegen nachts, könne das wesentlich günstiger sein.
Nach dem Energiewirtschaftsgesetz sollen ab 2010 in Neubauten intelligente Stromzähler eingebaut werden. Ab 2011 müssen nach den Angaben der Verbraucherzentrale die Energieversorger über zeit- und lastabhängige Tarife Anreize zum Energiesparen anbieten. (© AP)




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