Volkswagen bleibt umsatzstärkstes Unternehmen

veröffentlicht am 22.06.2009


Trotz der spätestens im vierten Quartal deutlich spürbaren Wirtschaftskrise haben die 500 größten deutschen Unternehmen ihre Umsätze im Jahr 2008 erneut steigern können. Nach einer am Montag in Berlin veröffentlichten Studie der Tageszeitung «Die Welt» legten die Umsätze um 6,1 Prozent zu. Im Jahr zuvor lag die Steigerung nur bei 5,3 Prozent, 2006 allerdings bei 11,2 Prozent.

 

Kommentare: 0

 

Berlin - Trotz der spätestens im vierten Quartal deutlich spürbaren Wirtschaftskrise haben die 500 größten deutschen Unternehmen ihre Umsätze im Jahr 2008 erneut steigern können. Nach einer am Montag in Berlin veröffentlichten Studie der Tageszeitung «Die Welt» legten die Umsätze um 6,1 Prozent zu. Im Jahr zuvor lag die Steigerung nur bei 5,3 Prozent, 2006 allerdings bei 11,2 Prozent.


Umsatzstärkstes Unternehmen blieb demnach 2008 Volkswagen mit 113,8 Milliarden Euro (plus 4,5 Prozent). Platz zwei nimmt Daimler mit 95,9 Milliarden (minus 3,5 Prozent) ein. Der Energieriese E.ON verdrängte dank kräftig gestiegener Preise mit einem Umsatz von 86,8 Milliarden Euro (plus 26,2 Prozent) Siemens von Platz drei der Rangliste (77,3 Milliarden Euro, plus 6,7 Prozent), der Münchner Konzern liegt damit auf Platz vier.


Platz fünf unter den Top500 nahm im Jahr 2008 nach dem Bericht der «Welt» der Handelsgigant Metro ein, der Chemiekonzern BASF stieg von Platz acht auf sechs. Telekom landete auf Platz sieben, die Deutsche Post DHL sank von sechs auf acht. Auf Platz neun kam die Unternehmensgruppe Schwarz, zu der Lidl und Kaufland gehören (die Konkurrenten: Rewe Platz 12, Edeka 17, Aldi 32, Tengelmann 36).


Auf Rang zehn kam den Abgaben zufolge ThyssenKrupp, BMW sackte von neun auf elf. Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS (Airbus) kam auf Platz 15, die Deutsche Bahn AG auf 20.


Größter Arbeitgeber unter den deutschen Konzernen war trotz eines Rückgangs von 0,5 Prozent die Deutsche Post DHL mit weltweit 451.515 Beschäftigten. Platz zwei nahm der Studie zufolge Siemens ein mit 427.000 Mitarbeitern, vor Volkswagen mit 369.928 Beschäftigten.


Mit 141 Großunternehmen ist Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit dem größten Anteil an den Top500-Firmensitzen. Auf Platz zwei folgt Bayern mit 85 und Hessen mit 80 Firmensitzen. Nach Städten beherbergte Hamburg mit 36 die meisten der umsatzstärksten Unternehmen, vor München (34), Frankfurt am Main (26) und Düsseldorf (23 Unternehmenssitze).


Die von der «Welt» aufgestellte Unternehmens-Rangliste deckt Industrie, Handel und Dienstleister ab. Banken und Versicherungen werden von der Zeitung gesondert geführt.  (© AP)



Schreiben Sie ein Kommentar! 

Kommentar zum Thema "Volkswagen bleibt umsatzstärkstes Unternehmen"

  Max. 25 Zeichen
 
 
 
  Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 

 

Twitter