Steinmeier schickt Steinbrück ins Rennen um den EZB-Chefposten
veröffentlicht am 12.02.2011

Der Vorsitzende der SPD im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, schlägt Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) als Kandidaten für den Chefposten der Europäischen Zentralbank (EZB) vor. "Wer ernsthaft an einer deutschen Kandidatur für den EZB-Präsidenten festhalten will, wird an einer international so ausgewiesenen Figur der Finanzpolitik wie Steinbrück kaum vorbeikommen", sagte Steinmeier am Samstag im "Spiegel-Online"-Interview.
Hamburg/Berlin - Der Vorsitzende der SPD im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, schlägt Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) als Kandidaten für den Chefposten der Europäischen Zentralbank (EZB) vor. "Wer ernsthaft an einer deutschen Kandidatur für den EZB-Präsidenten festhalten will, wird an einer international so ausgewiesenen Figur der Finanzpolitik wie Steinbrück kaum vorbeikommen", sagte Steinmeier am Samstag im "Spiegel-Online"-Interview.
Er erwarte, dass die Regierung nach dem Verzicht von Bundesbankpräsident Axel Weber in dieser zentral wichtigen Personalfrage den Kontakt zur Opposition suche. "Aber ich befürchte, lieber gibt die Bundesregierung die Kandidatur auf, als auf uns zuzukommen", sagte Steinmeier. (© AP)
Lesen Sie auch: MÄRKTE USA/Dow dreht nach launischem Handel ins Plus
Nach einem wechselhaften Handel haben die Indizes an Wall den Donnerstag uneinheitlich beendet. In den letzten vierzig Minuten kletterten sie nach oben, nachdem der italienische Ministerpräsident Monti sagte, er glaube nicht an ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone. Dennoch lag die weiter schwelende Unsicherheit über die Zukunft der Währungsgemeinschaft den Teilnehmern auf dem Magen. Aktuelle Umfragen zeigen die griechische Linkspartei Syriza weiter um vier Punkte vor der konservativen Neuen Demokratischen Partei. zur Nachricht >>




EZB/Asmussen lehnt Kurswechsel in Finanzpolitik ab
Experten nehmen Finanzpolitik der Bundesregierung ins Visier

