Bundestag bewilligt 500.000 Euro für Wagners Haus Wahnfried
veröffentlicht am 18.06.2009

Der Bundestag stellt 500.000 Euro für die Sanierung von Richard Wagners Haus Wahnfried in Bayreuth zur Verfügung. Das Geld stamme aus dem Konjunkturpaket II, teilten der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Steffen Kampeter, und der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Hartmut Koschyk, am Donnerstag mit.
Berlin/Bayreuth - Der Bundestag stellt 500.000 Euro für die Sanierung von Richard Wagners Haus Wahnfried in Bayreuth zur Verfügung. Das Geld stamme aus dem Konjunkturpaket II, teilten der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Steffen Kampeter, und der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Hartmut Koschyk, am Donnerstag mit.
Das Gebäude, in dem das Richard-Wagner-Museum und das Archiv des Komponisten untergebracht sind, muss vollständig saniert werden. Das koste etwa zwölf Millionen Euro, sagte Museumsleiter Sven Friedrich der Nachrichtenagentur AP. Das Geld werde fast ganz von den Trägern der Richard-Wagner-Stiftung aufgebracht. Dazu gehören neben dem Bund das Land Bayern, die Stadt Bayreuth und der Regierungsbezirk Oberfranken.
Neben einer Grundsanierung des Gebäudes sei die Neugestaltung des Innenbereiches geplant. Die Besucher sollten künftig einen authentischen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt des berühmten Komponisten erhalten, erklärte Friedrich. Zudem solle ein neues Gebäude errichtet werden, in dem erstmals eine eigene Ausstellung über die Rolle der Familie Wager im Dritten Reich untergebracht werden solle. Noch für dieses Jahr sei ein Architekturwettbewerb geplant. Mit den Sanierungsarbeiten könnte nach Ende der Festspielzeit 2010 im September begonnen werden, sagte Friedrich. (© AP)




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