Fraunhofer-Gesellschaft sucht Forscher
veröffentlicht am 18.06.2009

Die Fraunhofer-Gesellschaft wächst trotz der Wirtschaftskrise. «Um das stark zunehmende Forschungsvolumen bewältigen zu können, wird die Fraunhofer-Gesellschaft auch in diesem Jahr weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen: Wir wollen zusätzlich 600 neue Stellen schaffen», sagt Fraunhofer-Präsident Hans-Jörg Bullinger am Donnerstag in München.
München - Die Fraunhofer-Gesellschaft wächst trotz der Wirtschaftskrise. «Um das stark zunehmende Forschungsvolumen bewältigen zu können, wird die Fraunhofer-Gesellschaft auch in diesem Jahr weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen: Wir wollen zusätzlich 600 neue Stellen schaffen», sagt Fraunhofer-Präsident Hans-Jörg Bullinger am Donnerstag in München.
Im vergangenen Jahr stieg das Forschungsvolumen um sechs Prozent auf den Rekordstand von 1,4 Milliarden Euro, die Zahl der Mitarbeiter stieg um 1.400 auf 15.000. Auch für 2009 und 2010 sagte Bullinger Wachstum voraus, weil viele Firmen auch in der Krise in Forschung und Entwicklung investierten. «Allerdings haben sich die Inhalte unserer Aufträge sehr stark gewandelt», erklärte der Professor: Statt langfristig sollen die Entwicklungen jetzt «spätestens im kommenden Jahr greifbare Ergebnisse zeigen».
Fraunhofer zählt zu den wichtigsten Patentanmeldern in Deutschland, allein im vergangenen Jahr wurden 680 neue Erfindungen gemeldet. Aus Forschungsaufträgen der Wirtschaft sowie des Staates erwirtschaftete die Fraunhofer-Gesellschaft 859 Millionen Euro. Auftragsforschungsprojekte mit dem Ausland legten um 18 Prozent auf 147 Millionen Euro zu. Die Grundfinanzierung betrug 432 Millionen Euro. (© AP)




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