Fertigbauer wollen Bauförderung für Familien
veröffentlicht am 18.06.2009

Die deutschen Fertighausbauer haben an die Union appelliert, die vom bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Horst Seehofer vorgeschlagene Förderung des Eigenheimbaus für Familien in ihr Wahlprogramm aufzunehmen. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, Dirk-Uwe Klaas, rechnete am Donnerstag vor, dass die Steuern auf die möglichen Investitionen beim Hausbau am Ende den Umfang der staatlichen Förderung «deutlich übersteigen» könnten.
Bad Honnef/Berlin - Die deutschen Fertighausbauer haben an die Union appelliert, die vom bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Horst Seehofer vorgeschlagene Förderung des Eigenheimbaus für Familien in ihr Wahlprogramm aufzunehmen. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, Dirk-Uwe Klaas, rechnete am Donnerstag vor, dass die Steuern auf die möglichen Investitionen beim Hausbau am Ende den Umfang der staatlichen Förderung «deutlich übersteigen» könnten.
Klaas unterstützte Seehofers Forderung in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Seehofer und die Generalsekretäre der Unionsparteien, das der AP vorliegt. Die Parteien wollen ihr Wahlprogramm am kommenden Wochenende getrennt beraten und am 29. Juni gemeinsam vorstellen.
Zu Vorbehalten in der CDU gegen die neuerliche gezielte Förderung des Eigenheimbaus meinte Klaas in dem Schreiben, die vonseiten der CSU angedachte gezielte Förderung von Kindern sei «ein politisch konsensfähiger Weg, Familien auf ihrem Weg in selbstgenutztes Eigentum zu unterstützen». Er verwies darüber hinaus darauf, dass eine solche Förderung auch positive Effekte auf Konjunktur und Beschäftigung in der Bauwirtschaft auslösen würde. Außerdem beklagte er, dass die Anzahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser «in den vergangenen zehn Jahren massiv eingebrochen» sei. «Wurden 1998 noch über 210.000 Baugenehmigungen erteilt, so waren es im vergangenen Jahr nur noch rund 80.000». (© AP)




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