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Nicolas Kiefer legt den Tennisschläger beiseite

veröffentlicht am 30.12.2010


Nicolas Kiefer hört nach rund 15 Jahren mit dem Profi-Tennis auf. Er sagte der Zeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe): "In den letzten Wochen habe ich öfter darüber nachgedacht, meine Karriere zu beenden. Vor ein paar Tagen habe ich dann in den Spiegel geschaut und zu mir gesagt: Komm, Kiwi, du hast eine super Tenniskarriere gehabt, hast so viel mitgemacht, viele tolle Menschen kennengelernt, viele Länder bereist und unheimlich viel dabei gelernt.

 

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Berlin - Nicolas Kiefer hört nach rund 15 Jahren mit dem Profi-Tennis auf. Er sagte der Zeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe): "In den letzten Wochen habe ich öfter darüber nachgedacht, meine Karriere zu beenden. Vor ein paar Tagen habe ich dann in den Spiegel geschaut und zu mir gesagt: Komm, Kiwi, du hast eine super Tenniskarriere gehabt, hast so viel mitgemacht, viele tolle Menschen kennengelernt, viele Länder bereist und unheimlich viel dabei gelernt. Es reicht."


Der 33-Jährige erklärte weiter: "Wenn ich zuletzt unterwegs war, habe ich gespürt, was mir wirklich fehlte." Jetzt schlafe er jeden Abend neben seiner Tochter Mabelle ein und wache jeden Morgen neben ihr auf. "Das sind Momente, die ich nicht verpassen oder vermissen möchte."


Mabelle wurde im August geboren. "Momentan ist sie dabei, ihre Flasche selbst zu halten. Sie beginnt, nach Dingen zu greifen, versucht sich irgendwo festzuhalten, beispielsweise an meinem T-Shirt, wenn ich sie auf dem Arm halte." Das seien einfach unwiederbringliche Momente.


Kiefer will sich aber in Zukunft nicht nur auf seine Tochter konzentrieren. Erst einmal wolle er sein Sportmanagement-Studium abschließen "und mich ein bisschen inspirieren lassen". Er werde schon etwas Interessantes für sich finden: "Vielleicht sogar im Tennis, als Manager oder Berater."  (© AP)



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