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Stichwahl um Präsidentenamt: UN warnen vor Gewalt in der Elfenbeinküste

veröffentlicht am 27.11.2010


Vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in der Elfenbeinküste am Sonntag haben sich die Vereinten Nationen besorgt gezeigt. Die UN-Hochkommissarin für Flüchtlinge, Nai Pillay, forderte beide Kandidaten und deren Anhänger auf, keine Gewalt anzuwenden. Drohungen, Schikanen und Gewalt würden "schreckliche Folgen für das Land" haben, erklärte sie am Samstag in Genf.

 

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Abidjan/Genf - Vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in der Elfenbeinküste am Sonntag haben sich die Vereinten Nationen besorgt gezeigt. Die UN-Hochkommissarin für Flüchtlinge, Nai Pillay, forderte beide Kandidaten und deren Anhänger auf, keine Gewalt anzuwenden. Drohungen, Schikanen und Gewalt würden "schreckliche Folgen für das Land" haben, erklärte sie am Samstag in Genf.


Der UN-Sicherheitsrat hatte eine Aufstockung der UN-Friedenstruppen in dem westafrikanischen Land vor der Wahl beschlossen. Im ersten Wahlgang am 31. Oktober hatte Präsident Laurent Gbagbo 38 Prozent der Stimmen bekommen, Zweitplatzierter war Alassane Ouattara, der auf 32 Prozent kam. Es wurde ein knapper Ausgang erwartet. Nach der ersten Runde gab es Betrugsvorwürfe und einige Proteste, internationale Beobachter meldeten aber nur kleinere Unregelmäßigkeiten.


Es war die erst Wahl seit der Teilung des Landes 2002. Den zumeist muslimischen Norden kontrollieren Rebellen, die Regierung herrscht im Süden und wird von den Christen unterstützt. Seit einer Friedensvereinbarung 2007 sind die Rebellen auch an der Verwaltung des Landes beteiligt, dessen tiefe Zerrissenheit ist aber geblieben.  (© AP)



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