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Kein Verbot von Bundesligaspielen am 1. Mai

veröffentlicht am 19.11.2010


Im Streit um Fußballbundesligaspiele an Wochenenden um den 1. Mai bleibt es beim Status quo. Die aktuelle Vereinbarung mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) habe weiterhin Bestand, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) auf der Innenministerkonferenz (IMK) am Freitag in Hamburg.

 

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Hamburg - Im Streit um Fußballbundesligaspiele an Wochenenden um den 1. Mai bleibt es beim Status quo. Die aktuelle Vereinbarung mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) habe weiterhin Bestand, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) auf der Innenministerkonferenz (IMK) am Freitag in Hamburg.


Zuvor hatte es Diskussionen gegeben, Fußballbundesligaspiele am Wochenende rund um den 1. Mai zu verbieten, um eine Überbelastung der Polizei zu verhindern. Der DFB hatte bereits im Mai dieses Jahres mit dem Bundesinnenministerium vereinbart, am 1. Mai 2011 auf Bundesligapartien zu verzichten. Für den vorangehenden Samstagabend, den 30. April, wurden jedoch Spiele angesetzt. Im Jahr 2012 fällt der 1. Mai auf einen Dienstag.


Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte die Diskussion. Populistisches Getrommel würde dem gemeinsamen Anliegen des DFB und der Polizei - sichere Mai-Demonstrationen und sichere Fußballspiele zu gewährleisten - schaden, sagte Jörg Radek, Mitglied des GdP-Bundesvorstand am Rande der IMK. Spielabsagen allein lösten das Problem nicht. "Dafür, dass die Polizei zu wenig Personal habe, tragen die Regierungen der Länder die Verantwortung und nicht der Fußball", sagte er.  (© AP)


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