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11. Juni 2009
Bundesregierung sieht erste Anzeichen für Ende der Wirtschaftskrise
Berlin - Die Bundesregierung sieht erste Anzeichen für eine Stabilisierung der Weltwirtschaft. Das sagte Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen am Donnerstag in Berlin. «Aber man muss auch sagen, dass Zeitpunkt und Geschwindigkeit für eine nachhaltige Erholung nach wie vor unsicher sind», fügte er hinzu.
Auf eine Stabilisierung deute vor allem eine positive Entwicklung bei den Auftragseingängen hin. In Deutschland habe die Auftragszahl im April stagniert und im März sogar zugenommen. «Die nach vorne gerichteten Indikatoren, wie Geschäftserwartungen und Auftragseingänge, deuten auf eine Stabilisierung der industriellen Aktivitäten im Jahresverlauf hin», sagte Asmussen. Er wies aber darauf hin, dass die Arbeitslosigkeit weiter steigen werde.
Die Lage auf den Finanzmärkten habe sich verbessert, aber noch nicht normalisiert, sagte der Staatssekretär. Die Lage am Geldmarkt habe sich entspannt, die Aktienkurse stiegen wieder. Von normalen Bedingungen sei man aber «immer noch ein deutliches Stück entfernt».
Asmussen nimmt am Freitag und Samstag zusammen mit Finanzminister Peer Steinbrück am G-8-Finanzministertreffen im süditalienischen Lecce teil. Die Lage der Weltwirtschaft wird dabei das beherrschende Thema sein. Daneben wird es um die von der Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) eingeleitete Weltfinanzreform gehen.

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