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Autoverkäufe in Europa weiter rückläufig

veröffentlicht am 16.11.2010


Die Autoverkäufe in Europa sind im Oktober im Jahresvergleich zum siebten Mal in Folge zurückgegangen. Wie der Verband der Europäischen Automobilhersteller (ACEA) am Dienstag in Brüssel mitteilte, verringerte sich die Zahl der Neuzulassungen in den Staaten der EU und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) gegenüber dem Vorjahr um 16,1 Prozent auf 1,06 Millionen Fahrzeuge. Seit Jahresbeginn sei ein Absatzrückgang um 5,0 Prozent auf 11,6 Millionen Fahrzeuge registriert worden.

 

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Brüssel - Die Autoverkäufe in Europa sind im Oktober im Jahresvergleich zum siebten Mal in Folge zurückgegangen. Wie der Verband der Europäischen Automobilhersteller (ACEA) am Dienstag in Brüssel mitteilte, verringerte sich die Zahl der Neuzulassungen in den Staaten der EU und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) gegenüber dem Vorjahr um 16,1 Prozent auf 1,06 Millionen Fahrzeuge. Seit Jahresbeginn sei ein Absatzrückgang um 5,0 Prozent auf 11,6 Millionen Fahrzeuge registriert worden.


In der EU war der Rückgang mit einem Minus von 16,6 Prozent im Jahresvergleich und von 5,5 Prozent in den ersten zehn Monaten des Jahres noch stärker. Wie ACEA weiter mitteilte, gingen die Verkäufe neuer Fahrzeuge in den wichtigsten Märkten auf Jahressicht deutlich zurück, wobei in Spanien mit einem Minus von 37,6 Prozent der stärkste Rückgang verzeichnet wurde, gefolgt von Italien (minus 28,8 Prozent), Großbritannien (minus 22,2 Prozent) und Deutschland (minus 20,0 Prozent). In Frankreich fiel der Rückgang mit Minus 18,5 Prozent etwas geringer aus.


Deutliche Anstiege gab es hingegen in einigen Staaten Osteuropas, allen voran Estland, wo sich der Absatz mit einem Plus von 121,2 Prozent mehr als verdoppelte. Auch die skandinavischen Länder verbuchten Zuwächse. In Irland stieg die Zahl der Neuverkäufe nach Schätzungen der ACEA um 114,6 Prozent.


Im Jahresvergleich verzeichneten fast alle großen Hersteller auf dem europäischen Binnenmarkt Absatzrückgänge. So verringerte sich die Zahl der Neuzulassungen von Fahrzeugen der Volkswagen-Gruppe in der EU um 11,3 Prozent, und Verkäufe von Marken der PSA-Gruppe (Peugeot und Citroen) gingen um 19,7 Prozent zurück. Auch Renault (minus 17,9 Prozent), GM (minus 19,2 Prozent), Daimler, (minus 4,9 Prozent), Ford (minus 29,5 Prozent) und besonders Fiat (minus 32,9 Prozent) wiesen sinkende Verkaufszahlen aus. Dagegen steigerte BMW seine Absatzzahlen um 5,1 Prozent. Mitsubishi verzeichnete mit einem Plus von 43,2 Prozent das stärkste Absatzwachstum, verfügt aber in der EU nur über einen Marktanteil von 0,9 Prozent.  (© AP)


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