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UCI fordert Dopingverfahren gegen Tour-de-France-Sieger

veröffentlicht am 08.11.2010


Der Weltradsportverband UCI hat die spanischen Behörden zu einem Dopingverfahren gegen den dreimaligen Tour-de-France-Sieger Alberto Contador aufgefordert. Sollte Contador für schuldig befunden werden, drohen ihm die Aberkennung des diesjährigen Sieges bei der Frankreich-Rundfahrt und eine zweijährige Sperre.

 

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Aigle - Der Weltradsportverband UCI hat die spanischen Behörden zu einem Dopingverfahren gegen den dreimaligen Tour-de-France-Sieger Alberto Contador aufgefordert. Sollte Contador für schuldig befunden werden, drohen ihm die Aberkennung des diesjährigen Sieges bei der Frankreich-Rundfahrt und eine zweijährige Sperre.


Die UCI hatte den Spanier Ende September gesperrt, nachdem ein Labor in einer während der Tour abgegebenen Urinprobe Contadors die verbotene Substanz Clenbuterol entdeckt hat. Das Mittel wird normalerweise Pferden bei Atemproblemen verabreicht. Contador bestreitet Doping und macht verunreinigtes Fleisch für die in seinem Körper gefundene Substanz verantwortlich. Für die Verfolgung und Bestrafung gedopter Radsportler sind die jeweiligen nationalen Verbände zuständig.  (© AP)


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