Chilenischer Bergmann läuft den New York Marathon
veröffentlicht am 08.11.2010

Einer der im vergangenen Monat geretteten chilenischen Bergmänner ist am Sonntag beim New York Marathon gestartet. Edison Pena erklärte zuvor, er hoffe die 42,2 Kilometer lange Strecke in etwa sechs Stunden zu laufen. Pena gehörte zu den 33 Männern, die 69 Tage in rund 700 Metern Tiefe nach einem Felssturz in einem Bergwerk in der Atacama Wüste eingeschlossen waren.
New York - Einer der im vergangenen Monat geretteten chilenischen Bergmänner ist am Sonntag beim New York Marathon gestartet. Edison Pena erklärte zuvor, er hoffe die 42,2 Kilometer lange Strecke in etwa sechs Stunden zu laufen. Pena gehörte zu den 33 Männern, die 69 Tage in rund 700 Metern Tiefe nach einem Felssturz in einem Bergwerk in der Atacama Wüste eingeschlossen waren.
Pena joggte in dieser Zeit unermüdlich durch die Tunnel der Mine auf und ab. Als die Organisatoren des New York Marathons davon hörten, wollten sie ihn als Ehrengast einladen. Vielleicht könne er das Zielband halten oder im warmen Auto die Strecke abfahren, erläuterte die Präsidentin der New York Road Runners, Mary Wittenberg, die Überlegungen. "Ganz ehrlich, es kam uns gar nicht in den Sinn, dass er vielleicht selber laufen wollte", sagte Wittenberg. Genau das wollte Pena aber - und er machte es dann am Sonntag auch war. (© AP)
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