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Nach Abwrackprämie: Kein Bock mehr auf neue Autos

veröffentlicht am 06.10.2010


Nach dem Auslaufen der Abwrackprämie scheint der Bedarf der Bundesbürger an Autos zunächst weitgehend gedeckt. 80 Prozent der Bundesbürger verneinten nach Angaben der Marktforscher des GfK-Vereins die Frage, ob sie in den nächsten zwei Jahren ein Auto kaufen wollten. Höher lag die Konsumverweigerung mit 87,7 Prozent in Spanien, wo freilich die wirtschaftlichen Probleme insgesamt groß sind.

 

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Nürnberg - Nach dem Auslaufen der Abwrackprämie scheint der Bedarf der Bundesbürger an Autos zunächst weitgehend gedeckt. 80 Prozent der Bundesbürger verneinten nach Angaben der Marktforscher des GfK-Vereins die Frage, ob sie in den nächsten zwei Jahren ein Auto kaufen wollten. Höher lag die Konsumverweigerung mit 87,7 Prozent in Spanien, wo freilich die wirtschaftlichen Probleme insgesamt groß sind. Auch in Russland (81,6 Prozent) und in Polen (81,2 Prozent) ist der Drang zum Autokauf noch geringer als in Deutschland.


Die Nachbarn in Frankreich dagegen sind weitaus eher bereit, sich ein anderes Auto zuzulegen: Nur 69 Prozent erklärten, eine Anschaffung sei in den nächsten zwei Jahren nicht geplant. Allerdings sind die Verbraucher in Frankreich auch am ehesten geneigt, einen Gebrauchtwagen zu kaufen. Mit 20,4 Prozent führen sie mit dieser Absicht vor den Briten mit 19,4 Prozent.


In Deutschland ziehen dagegen nur 10,8 Prozent der Verbraucher den Kauf eines Gebrauchtwagens in Betracht. Neuwagen sind dagegen besonders in Italien angesagt: 12,1 Prozent der Befragten wollen in den nächsten zwei Jahren ein neues Auto kaufen, in Österreich sind es 12 Prozent, in Deutschland 6,8 Prozent, in Polen gar nur 3,3 Prozent.  (© AP)


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