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Untersuchungsausschuss tagt erneut

veröffentlicht am 29.09.2010


Der Kundus-Untersuchungsausschuss kommt heute zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung in Berlin zusammen. Ex-Bundeswehr-Generalinspekteur Schneiderhan und der frühere Verteidigungsstaatssekretär Wichert werden erneut vernommen. Verteidigungsminister Guttenberg hatte die ehemaligen Spitzenbeamten im Zuge der Kundus-Affäre mit dem Hinweis entlassen, sie hätten ihm wichtige Dokumente zur Bewertung des Luftschlages vorenthalten.

 

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Berlin - Der Kundus-Untersuchungsausschuss kommt heute zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung in Berlin zusammen. Ex-Bundeswehr-Generalinspekteur Schneiderhan und der frühere Verteidigungsstaatssekretär Wichert werden erneut vernommen. Verteidigungsminister Guttenberg hatte die ehemaligen Spitzenbeamten im Zuge der Kundus-Affäre mit dem Hinweis entlassen, sie hätten ihm wichtige Dokumente zur Bewertung des Luftschlages vorenthalten.


Die beiden Spitzenleute hatten diese Darstellung bei ihrer ersten Befragung im Untersuchungsausschuss jedoch zurückgewiesen. Womöglich könnte auch Guttenberg zum zweiten Mal geladen werden.


Der Kundus-Ausschuss soll die Vorgänge vor, während und nach dem umstrittenen NATO-Luftschlag gegen zwei von den Taliban entführte Tanklastzüge am 4. September 2009 in Nordafghanistan klären. Ein deutscher Bundeswehr-Oberst hatte den Luftschlag befohlen, bei dem 142 Menschen ums Leben kamen, darunter viele Zivilisten.  (© AP)


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Kundus-AffäreNATO

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