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Irrfahrt auf Weser: Skipper droht jetzt Strafanzeige

veröffentlicht am 09.09.2010


Nach seiner Irrfahrt auf der Weser in Bremerhaven muss ein 70-jähriger Skipper möglicherweise mit einer Strafanzeige rechnen. Die Polizei prüft, ob der Straftatbestand der Gefährdung des Schiffsverkehrs vorliegt, wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Donnerstag sagte.

 

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Bremerhaven - Nach seiner Irrfahrt auf der Weser in Bremerhaven muss ein 70-jähriger Skipper möglicherweise mit einer Strafanzeige rechnen. Die Polizei prüft, ob der Straftatbestand der Gefährdung des Schiffsverkehrs vorliegt, wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Donnerstag sagte.


Der Jacht-Kapitän hatte in der Nacht zum Mittwoch offenbar orientierungslos das Fahrwasser der Weser in derart bedenklicher Weise gequert, dass er dabei die Berufsschifffahrt behinderte. «Es war höchst gefährlich, was er gemacht hat«, sagte der Sprecher. Nur mit Glück war die Jacht nicht mit einem der zum Teil über 200 Meter langen Containerriesen und Autotransporter kollidiert, die den Hafen von Bremerhaven ansteuerten und verließen.


Die Polizei ermittelt zudem wegen mehrerer Ordnungswidrigkeiten gegen den 70-Jährigen, unter anderem weil er keine aktuellen Seekarten besaß, sein Funkgerät nicht benutzte und mehrere Schiffe behinderte. Zudem müsse überlegt werden, ob dem Mann der Sportboot-Führerschein entzogen werde.


Die Polizei werde einen Bericht über den Vorfall an die Wasser- und Schifffahrtsdirektion schreiben, die dann über den Führerscheinentzug zu entscheiden habe, sagte der Sprecher. Der Jachtbesitzer hatte angegeben, auf dem Weg von Wilhelmshaven nach Cuxhaven wegen des schlechten Wetters kurzfristig Bremerhaven angesteuert zu haben. Dort verirrte er sich offenbar. Alkohol sei nicht im Spiel gewesen, sagte der Polizeisprecher.  (© AP)



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