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08. September 2010

Schon 331 Menschen in diesem Jahr ertrunken



Bad Nenndorf - Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Deutschland ist offenbar leicht zurückgegangen. Mindestens 331 Menschen seien bis 19. August in Gewässern ertrunken, 22 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Mittwoch in Bad Nenndorf mit. DLRG Präsident Klaus Wilkens sagte, seine Organisation habe angesichts des Sommerstarts mit hohen Temperaturen Ende Juni und vielen Hitzetagen im Juli zunächst deutlich mehr Todesfälle befürchtet.

So ertranken im Juni 61 (Vorjahr: 50) und im Juli 109 (70) Menschen. Bis Mitte August seien aufgrund der kühlen und feuchten Witterung jedoch nur 28 (51) Todesfälle zu beklagen gewesen.

Die diesjährige Zwischenbilanz lasse sich durch das insgesamt sehr wechselhafte Wetter mit den vergangenen Jahren vergleichen, erklärte Wilkens. Die Entwicklung zeige, dass sich "die Zahl der Todesfälle auf hohem Niveau eingependelt hat. Von einer Entspannung der Sicherheitslage im und am Wasser kann keine Rede sein."


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