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FDP outet sich als "Stuttgart 21"-Partei

veröffentlicht am 08.09.2010


Die baden-württembergische FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger hält an dem Bahnprojekt "Stuttgart 21" fest. "Die FDP Baden-Württemberg hat sich auf mehreren Parteitagen klar für Stuttgart 21 ausgesprochen", sagte Homburger der "Stuttgarter Zeitung" (Mittwochausgabe). Die Partei bleibe bei dieser Haltung.

 

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Stuttgart - Die baden-württembergische FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger hält an dem Bahnprojekt "Stuttgart 21" fest. "Die FDP Baden-Württemberg hat sich auf mehreren Parteitagen klar für Stuttgart 21 ausgesprochen", sagte Homburger der "Stuttgarter Zeitung" (Mittwochausgabe). Die Partei bleibe bei dieser Haltung. Sie halte "Stuttgart 21" für ein zentrales Projekt für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Dadurch werde die Stadt an die Schnellbahntrasse Paris-Budapest angebunden und 10.000 dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen. "Davon profitiert ganz Baden-Württemberg", sagte Homburger, die auch Chefin der FDP-Bundestagsfraktion ist.


Homburger sagte weiter, es sei "illusorisch", wenn die Gegner der Meinung wären, durch Gespräche alles kippen zu können. Ihrer Meinung nach führten Gespräche aber zu einem "besseren gegenseitigen Verständnis". Sie räumte ein, dass alle Beteiligten zuvor Fehler in der Kommunikation gemacht hätten. "Man hätte viel offensiver mit dem Thema umgehen müssen."


Zuvor gab es auch in der Partei Kritik am Vorgehen der Befürworter des Projektes. Der FDP-Landtagskandidat Jens Hagen aus Königsfeld hatte in einem offenen Brief an die Landtagsfraktion ein Aussetzen der Arbeiten an dem Projekt gefordert. Die Gegner des Projektes hatten ein Gespräch mit dem Land, der Bahn und der Stadt Stuttgart am Freitag ausgeschlagen, weil die Abriss-Arbeiten am Nordflügel des Hauptbahnhofes weitergehen.


Bei "Stuttgart 21" soll der Hauptbahnhof vom Kopf- zum unterirdischen Durchgangsbahnhof umgestaltet werden.  (© AP)



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