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3D-TV: Brille als Auslaufmodell

veröffentlicht am 06.09.2010


Während die Hersteller unter dem Berliner Funkturm 3D-Genuss mit Brille präsentieren, zeigt das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut auf der Internationalen Funk-Ausstellung (IFA) bereits den nächsten Schritt der neuen Technologie: Autostereoskopische 3D-Displays, mit denen sich das dreidimensionale Bild ganz ohne Shutter- oder Farbfilterbrille genießen lässt.

 

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Berlin - Während die Hersteller unter dem Berliner Funkturm 3D-Genuss mit Brille präsentieren, zeigt das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut auf der Internationalen Funk-Ausstellung (IFA) bereits den nächsten Schritt der neuen Technologie: Autostereoskopische 3D-Displays, mit denen sich das dreidimensionale Bild ganz ohne Shutter- oder Farbfilterbrille genießen lässt.


Hierbei sorgen eine spezielle Software sowie eine mit Streifen gerasterte Glasplatte, die im schrägen Winkel vor dem Display angebracht ist, dafür, dass die beiden Bilder dem jeweiligen Auge zugeführt werden. Dafür erkennt eine auf dem Display installierte Kamera die tatsächliche Position der Augen des Betrachters und passt die Bildströme entsprechend an.


Schwieriger wird es aber, wenn mehrere Personen das dreidimensionale Bild sehen wollen. Dafür gibt es den Multiview-Modus, bei dem beispielsweise an neun festen Positionen in drei Metern Abstand vom Fernseher der volle 3D-Effekt erzielt wird. "Ein Problem beim brillenlosen 3D-Fernsehen ist, dass sich die Bildauflösung pro Auge halbiert und sich bei mehreren Zuschauern entsprechend weiter reduziert", so Research Associate Thomas Ebner. Das lässt sich nur kompensieren, indem die bisher übliche HD-Auflösung der Geräte verdoppelt oder vervierfacht wird.  


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