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06. September 2010

Internet-TV wird Fernsehverhalten verändern



Berlin - Hochkarätige Vertreter von Deutscher Telekom, Euronics, gfu, Humax, LG Electronics, Toshiba, Panasonic, Philips, Sharp, TeleColumbus und Video-Home Vision diskutierten am Samstag auf der IFA die Frage, ob die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vermarktung von IPTV schon gegeben sind. Einleitend äußerte Dr. Alexander Henschel von goetzpartners Management Consultants, dass sich das Internet-Fernsehen im Zuge der Konvergenz als Alternative zu herkömmlichen TV-Plattformen etablieren und vielfältige Geschäftsmöglichkeiten bieten werde. Dies zeige auch die eigene Konsumentenbefragung 2009.

Armando Romagnolo bestätigte dies und verwies auf das IPTV-Angebot von Panasonic, das gut angenommen werde und weiter ausgebaut werden soll. Für Frank Bolten von Sharp sind die zwei wesentlichen Aspekte, dem Kunden Mehrwert zu bieten sowie offene Standards zu schaffen. Als erfolgreiches Beispiel nannte Dr. Ingo Hofacker das "Entertain"-Angebot der Deutschen Telekom mit derzeit rund 1,3 Millionen Nutzern. Die "Entertain"-Nutzung werde das Fernsehverhalten verändern, betonte der Telekom-Vertreter.

Lesen Sie auch: Abgeordnete diskutieren mit Fachleuten über Handydaten-Abfrage

Der Rechtsausschuss des Bundestages hat am Mittwochnachmittag über die umstrittene Massenabfrage von Handydaten diskutiert. Diskussionsgrundlage der öffentlichen Anhörung waren Gesetzesentwürfe der Linken und Grünen, wonach die sogenannte Funkzellenabfrage verboten beziehungsweise eingeschränkt werden soll. In ihren Stellungnahmen wiesen mehrere Staatsanwälte die Vorschläge zurück, während Datenschützer und Anwälte für eine Veränderung oder Abschaffung der Funkzellenabfrage plädierten.  zur Nachricht >>


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