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Protein beschleunigt Bildung von Alzheimer-Ablagerungen

veröffentlicht am 03.09.2010


Ein bestimmtes Protein stimuliert in Nervenzellen die Bildung jener Ablagerungen, die für die Alzheimer-Krankheit typisch sind. Diese sogenannten Plaques bestehen aus dem Proteinfragment Amyloid beta. Wie Forscher der Rockefeller Universität um den Medizin-Nobelpreisträger Paul Greengard zeigten, regt das Protein GSAP die Entstehung des Eiweißfragments stark an.

 

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London - Ein bestimmtes Protein stimuliert in Nervenzellen die Bildung jener Ablagerungen, die für die Alzheimer-Krankheit typisch sind. Diese sogenannten Plaques bestehen aus dem Proteinfragment Amyloid beta. Wie Forscher der Rockefeller Universität um den Medizin-Nobelpreisträger Paul Greengard zeigten, regt das Protein GSAP die Entstehung des Eiweißfragments stark an.


Zwar kann der Leukämie-Wirkstoff Imatinib GSAP hemmen und käme damit theoretisch für die Prävention infrage, wie die Forscher im Magazin «Nature« schreiben. Allerdings kann das Präparat die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden und gelangt somit nicht ins Gehirn.


Die Forscher wollen nun einen ähnlichen Stoff entwickeln, der die Blut-Hirn-Schranke überwindet und GSAP blockiert. Dies könne die Therapie der Alzheimer-Krankheit revolutionieren, glaubt Greengard.  (© AP)


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