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03. September 2010

Australien lässt "Crocodile Dundee" wieder gehen



Sydney - Der wegen mutmaßlicher Steuerschulden in Australien festsitzende «Crocodile-Dundee«-Star Paul Hogan darf das Land wieder verlassen. Bei einem Treffen zwischen den Anwälten des 70-jährigen Schauspielers und Vertretern der australischen Steuerbehörde sei eine Einigung über eine Ausreise Hogans in die USA erzielt worden, teilte sein Anwalt Andrew Robinson am Freitag mit. Hogan lebt mit seiner Frau und seinem zwölfjährigen Sohn in Los Angeles. Der allgemeine Steuerstreit zwischen der Behörde und seinem Mandant sei jedoch noch nicht abschließend geklärt, erklärte Robinson.

Hogan war Ende August zur Beerdigung seiner Mutter nach Australien gereist und wegen ausstehender Steuerschulden in zweistelliger Millionenhöhe mit einem Ausreiseverbot belegt worden. Die Steuerfahndung wirft ihm vor, Einnahmen aus seinen international erfolgreichen «Crocodile Dundee«-Filmen in Steueroasen untergebracht zu haben.

Der Schauspieler bestreitet dies. In einem Interview in der australischen Fernsehshow «A Current Affair« erklärte Hogan, nicht einmal zehn Prozent der geforderten Steurnachzahlungen leisten zu können. Gegen ihn wurde bislang keine Anklage erhoben.


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