Nur 30 Beschwerden wegen Online-Werbung
veröffentlicht am 02.09.2010

Immer mehr Verbraucher drängen ins Internet. Verhältnismäßig wenig beschweren sich aber beim Werberat über Internet-Kampagnen. In der ersten Hälfte des Jahres gerieten nur 30 Web-Werbungen in den Fokus von Protesten, im Vorjahreszeitraum waren es mit neun sogar noch weniger, wie der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) am Donnerstag mitteilte.
Berlin - Immer mehr Verbraucher drängen ins Internet. Verhältnismäßig wenig beschweren sich aber beim Werberat über Internet-Kampagnen. In der ersten Hälfte des Jahres gerieten nur 30 Web-Werbungen in den Fokus von Protesten, im Vorjahreszeitraum waren es mit neun sogar noch weniger, wie der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) am Donnerstag mitteilte.
Insgesamt entschied der Werberat in den ersten sechs Monaten über 157 bemängelte Werbemaßnahmen, im Vorjahr waren es noch 147. In 49 Fällen schloss sich das Gremium der Bürgerkritik an. 32 Kampagnen wurden nach Beanstandungen durch den Werberat eingestellt und zwölf entsprechend der Kritik abgeändert. Nur in fünf Fällen musste der Werberat die Medien mit Hilfe einer öffentlichen Rüge auf mangelnde Einsicht werbender Firmen aufmerksam machen.
Im ersten Halbjahr dieses Jahres warf der Werberat zudem vier Unternehmen öffentlich Frauen diskriminierende Werbesujets vor und einer Firma Gewaltverherrlichung. Der Deutsche Werberat wurde den Angaben zufolge vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) 1972 gegründet, dem heute 41 Organisationen der werbenden Wirtschaft, der Medien, Agenturen Forschung und Berufsständen angehören. (© AP)




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