|
30. Juli 2010
Wachmann geht auf Beutezug
München - Ein bayerischer Wachmann hat gestanden, 16 mal in Firmen eingebrochen zu sein, die er eigentlich schützten sollte. Die Polizei war dem Mann schon im Sommer 2009 auf die Spur gekommen und hatte ihn festgenommen, nachdem er in eine Falle mit präpariertem Geld getappt war. Damals gab der 31-Jährige allerdings nur sechs Taten zu, wie das Polizeipräsidium München am Freitag mitteilte. Nach weiteren Ermittlungen und Vernehmungen habe er inzwischen aber insgesamt 16 Einbrüche eingeräumt.
Von April 2008 bis Juni 2009 hatte es in Firmen in München und dem benachbarten Putzbrunn eine Serie schwerer Diebstähle aus Büros gegeben, bei denen keine Einbruchsspuren an den Türen entdeckt werden konnten. Die Erklärung dafür bietet der Beruf des 31-Jährigen: Er hatte als Wachmann die Schlüssel zu den Büroräumen. Als Motiv für seine Taten nannte er laut Polizei erhebliche Geldprobleme.
Lesen Sie auch: Aufführung vom Grünen Hügel kommt live ins Kino
Nach dem Verlust des Hauptsponsors Siemens für das Public Viewing wollen die Bayreuther Festspiele neue Wege gehen. So soll die preisgekrönte Aufführung von Richard Wagners "Parsifal" in der Regie von Stefan Herheim am 11. August bundesweit in etlichen Kinos live aus dem Festspielhaus am Grünen Hügel übertragen werden. Derzeit werde an Verträgen mit mehr als 100 Kinos gearbeitet, sagte Festspielleiterin Katharina Wagner der "Welt am Sonntag". Es werde eigens für die Kinobesucher ein exklusives Pausenprogramm geben, das der Tenor Klaus Florian Vogt und sie selbst moderieren werden, kündigte die Urenkelin des Komponisten an. zur Nachricht >>

|