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24. Juli 2010
Die Stimme des Gewissens in Südafrika geht in den Ruhestand
Die Behörden zogen dem streitbaren Geistlichen, der von 1986 bis 1996 Erzbischof von Kapstadt und damit Oberhaupt der südafrikanischen Anglikaner war, mehrmals den Pass ein. Doch Tutu ließ sich in seinem Kampf gegen das Apartheidregime nicht beirren. Als dann Präsident Frederik Willem de Klerk im Herbst 1989 den Dialog mit der schwarzen Bevölkerung aufnahm, war Tutu einer seiner ersten Gesprächspartner.
Nun ist die Stimme des südafrikanischen Gewissens müde geworden. Doch so ganz zur Ruhe setzen will Tutu sich auch nach seinem 79. Geburtstag nicht: Mindestens bis Februar 2011 will er noch einen Tag pro Woche im Büro verbringen.

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