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Früherer UN-Ankläger untersucht Angriff auf Gaza-Flotte

veröffentlicht am 24.07.2010


Der tödliche israelische Angriff auf eine Hilfsflotte für den Gazastreifen wird von einem ehemaligen UN-Ankläger untersucht. Der früher für Kriegsverbrechen zuständige Brite Desmond de Silva werde zusammen mit Richter Karl Hudson-Phillips aus Trinidad und der malaysischen Anwältin Mary Shanthi Dairiam prüfen, ob Israel bei dem Einsatz gegen internationales Recht verstoßen habe, teilte der UN-Menschenrechtsrat am Freitag mit. Die israelische Regierung hatte bisher bei den von dem Gremium in Genf angeordneten Ermittlungen die Zusammenarbeit verweigert.

 

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Genf - Der tödliche israelische Angriff auf eine Hilfsflotte für den Gazastreifen wird von einem ehemaligen UN-Ankläger untersucht. Der früher für Kriegsverbrechen zuständige Brite Desmond de Silva werde zusammen mit Richter Karl Hudson-Phillips aus Trinidad und der malaysischen Anwältin Mary Shanthi Dairiam prüfen, ob Israel bei dem Einsatz gegen internationales Recht verstoßen habe, teilte der UN-Menschenrechtsrat am Freitag mit. Die israelische Regierung hatte bisher bei den von dem Gremium in Genf angeordneten Ermittlungen die Zusammenarbeit verweigert.


Israelische Soldaten hatten am 31. Mai einen internationalen Schiffskonvoi für den abgeriegelten Gazastreifen gestürmt und neun Aktivisten getötet. Mehrere Dutzend Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der Regierung in Jerusalem mussten sich die Soldaten gegen Angriffe der Aktivisten zur Wehr setzen. Die internationale Gemeinschaft reagierte empört auf den Zwischenfall im Mittelmeer, der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan warf Israel damals Staatsterrorismus vor.  (© AP)


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