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Bankenrettung in Portugal und Spanien geht in die Verlängerung

veröffentlicht am 24.07.2010


Wenige Stunden vor Veröffentlichung der Ergebnisse der europaweiten Bankenstresstests hat die EU-Kommission die Genehmigung staatlicher Hilfsprogramme in Spanien und Portugal verlängert. Auf dem Höhepunkt der Finanzmarktkrise im Herbst 2008 hatten alle EU-Mitglieder nationale Rettungsschirme aufgespannt, die angeschlagene Institute mit Kapitalspritzen und Garantien vor der Pleite retteten. Die meisten Staaten, auch Deutschland, beantragten in Brüssel bereits erfolgreich eine Verlängerung der Programme bis Jahresende.

 

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Brüssel - Wenige Stunden vor Veröffentlichung der Ergebnisse der europaweiten Bankenstresstests hat die EU-Kommission die Genehmigung staatlicher Hilfsprogramme in Spanien und Portugal verlängert. Auf dem Höhepunkt der Finanzmarktkrise im Herbst 2008 hatten alle EU-Mitglieder nationale Rettungsschirme aufgespannt, die angeschlagene Institute mit Kapitalspritzen und Garantien vor der Pleite retteten. Die meisten Staaten, auch Deutschland, beantragten in Brüssel bereits erfolgreich eine Verlängerung der Programme bis Jahresende.


Das grüne Licht für die fortgesetzte Staatshilfe in Madrid und Lissabon ist angesichts der öffentlichen Stresstests wichtig. Als Wackelkandidaten gelten insbesondere spanische Sparkassen. Sollte sich am (heutigen) Freitagabend herausstellen, dass einige von ihnen nicht ausreichend gegen neue Verwerfungen an den Anleihemärkten gewappnet sind, müssten sie ihre Kapitaldecke umgehend stärken.


Die Garantie- und Rekapitalisierungsregeln in Spanien und Portugal stünden in Einklang mit den EU-Vorschriften, begründete die EU-Kommission am Freitag ihre Billigung. Bleibt der Rettungsschirm in Spanien unverändert aufgespannt, so werden die Banken in Portugal künftig stärker zur Kasse gebeten, wenn sie staatliche Garantien in Anspruch nehmen. Das soll die Institute dazu bringen, sich zügig vom Staatstropf abzunabeln, hieß es in Brüssel.  (© AP)



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