Ruf nach Einheitsabitur
veröffentlicht am 17.07.2010

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Ludwig Spaenle, hat sich für eine bessere Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse in den Bundesländern und für ein Einheitsabitur ausgesprochen. «Mit einem bundesweit vergleichbaren Abitur kann die Qualität im deutschen Bildungswesen gehoben werden», sagte der CSU-Politiker der «Bild»-Zeitung (Samstagausgabe). Er könne sich sehr gut vorstellen, vergleichbare Abituraufgaben in allen Bundesländern einzuführen.
Berlin - Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Ludwig Spaenle, hat sich für eine bessere Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse in den Bundesländern und für ein Einheitsabitur ausgesprochen. «Mit einem bundesweit vergleichbaren Abitur kann die Qualität im deutschen Bildungswesen gehoben werden», sagte der CSU-Politiker der «Bild»-Zeitung (Samstagausgabe). Er könne sich sehr gut vorstellen, vergleichbare Abituraufgaben in allen Bundesländern einzuführen.
Spaenle forderte für Schüler und Eltern eine bessere Vergleichbarkeit, «damit Kinder bei Umzügen keine größeren Probleme mehr haben». Der bayerische Kultusminister fügte hinzu, er stehe für ein differenziertes Bildungswesen und lehne eine Einheitsschule ab, wie sie jetzt in Hamburg geplant sei. Auf weitere große Schulreformen sollte verzichtet werden. «Wir sollten uns vielmehr auf gemeinsame Standards einigen», erklärte er. (© AP)
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