Hitze könnte Lebensmittelpreise in die Höhe treiben
veröffentlicht am 14.07.2010

Wegen der anhaltenden Gluthitze fürchtet der Bauernverband einen Anstieg der Verbraucherpreise. «Eine gut gewachsene Getreideernte ist vielerorts in den letzten drei Wochen regelrecht auf unseren Feldern verbrannt», sagte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner der «Bild»-Zeitung. Die Ernte werde 20 bis 30 Prozent geringer ausfallen als noch vor einem Monat geschätzt.
Berlin - Wegen der anhaltenden Gluthitze fürchtet der Bauernverband einen Anstieg der Verbraucherpreise. «Eine gut gewachsene Getreideernte ist vielerorts in den letzten drei Wochen regelrecht auf unseren Feldern verbrannt», sagte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner der «Bild»-Zeitung. Die Ernte werde 20 bis 30 Prozent geringer ausfallen als noch vor einem Monat geschätzt. «Die Börsen reagieren schon: Innerhalb von zwei Wochen sind die Weizenkurse um 20 Euro/Tonne gestiegen.» Denn auch andere Länder mit starkem Getreidebau seien von den Wetterextremen betroffen.
Bei den Backwaren werde es beim Preisniveau aber kaum Auswirkungen geben, denn «der Anteil des Getreidepreises am Ladenpreis für Brot und Brötchen liegt nur noch bei vier Prozent», sagte Sonnleitner. Er warnte aber vor einem Preisanstieg bei «wenig verarbeiteten Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Kartoffeln und Milch». Einen Versorgungsengpass befürchtet er jedoch nicht. «Aber durch weniger Ernteertrag und gestiegene Kosten sind die Erlöse aus der Ernte 2010 für viele nicht das, was sie sich noch vor vier Wochen erhoffen konnten.» (© AP)
Lesen Sie auch: Mit Toyotas quer durch die Antarktis
Insgesamt 9500 Kilometer in der unwirtlichsten Region der Welt legten die isländischen Auto-Enthusiasten von Arctic Trucks jetzt in der Antarktis zurück. Die Isländer arbeiten schon seit Jahren daran, dass wir mehr über das antarktische Hochplateau wissen. Dieses Mal schafften sie mit zwölf Toyota Fahrzeugen - zehn Hilux, ein Land Cruiser 150 und ein Tacoma - im gerade zu Ende gegangenen antarktischen Hochsommer bei fünf Expeditionen mehr als 70 000 Kilometer und legten damit den Grundstein für künftige umfangreiche Forschungsarbeiten. zur Nachricht >>




(Update) - Magere Getreideernte lässt Nahrungsmittelpreise steigen
Kampf gegen Dürre: China will mehr als 1.300 Brunnen bohren

