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Geplante Steinigung im Iran auf dem Prüfstand

veröffentlicht am 11.07.2010


Die angekündigte Steinigung einer mutmaßlichen Ehebrecherin im Iran wird überprüft. Der Generalsekretär der iranischen Menschenrechtszentrale, Mohammad Dschawad Laridschani, sagte am Samstag, eine Überprüfung des Falls und eine etwaige Berufung seien geplant. Urteile zur Steinigung würden häufig in mildere Strafen abgewandelt.

 

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Teheran - Die angekündigte Steinigung einer mutmaßlichen Ehebrecherin im Iran wird überprüft. Der Generalsekretär der iranischen Menschenrechtszentrale, Mohammad Dschawad Laridschani, sagte am Samstag, eine Überprüfung des Falls und eine etwaige Berufung seien geplant. Urteile zur Steinigung würden häufig in mildere Strafen abgewandelt.


Das Todesurteil hatte internationale Proteste ausgelöst. Der Anwalt der 43-Jährigen befürchtete eine baldige Hinrichtung. Britische Medien hatten bereits am Donnerstagabend berichtet, dass eine Steinigung nicht mehr geplant sei.


Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen und Politiker in Europa und Amerika, darunter der britische Außenminister William Hague, forderten die iranische Regierung auf, die Steinigung zu verhindern. Auch viele Prominente setzten sich laut «The Times» für die Freilassung der Iranerin ein, darunter die Schauspieler Colin Firth, Emma Thompson, Robert Redford und Lindsay Lohan.  (© AP)



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