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Lufthansa lehnt Gebühren für Zusatzleistungen ab

veröffentlicht am 02.07.2010


Die Deutsche Lufthansa will auch künftig keine Gebühren für Zusatzleistungen nach dem Vorbild der Billig-Airlines einführen. Für alle Klassen gelte weiterhin, dass die Fluggäste der Lufthansa nicht extra für Essen, Getränke oder Kopfkissen zahlen müssten, sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft am Freitag auf DAPD-Anfrage und bestätigte damit einen Bericht des «Handelsblatts». Dies gelte auch für das Gepäck der Passagiere.

 

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Frankfurt/Main - Die Deutsche Lufthansa will auch künftig keine Gebühren für Zusatzleistungen nach dem Vorbild der Billig-Airlines einführen. Für alle Klassen gelte weiterhin, dass die Fluggäste der Lufthansa nicht extra für Essen, Getränke oder Kopfkissen zahlen müssten, sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft am Freitag auf DAPD-Anfrage und bestätigte damit einen Bericht des «Handelsblatts». Dies gelte auch für das Gepäck der Passagiere. Die Aufgabe des Gepäcks, sofern es nicht die Vorgaben der Fluggesellschaft übersteige, bleibe im Unterschied zu zahlreichen Billigfliegern kostenlos.


Der Idee, der konzerneigenen Billig-Tochter Germanwings Teile der Kurzstrecken von Lufthansa zu übertragen, erteilte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber laut «Handelsblatt» eine klare Absage. «Germanwings kann weder die Kostenprobleme der Lufthansa lösen, noch alle Kundenwünsche integrieren. Das müssen wir selber schaffen», wird er zitiert.


Die Lufthansa-Spitze hatte den Angaben zufolge vor Monaten das Sparprogramm «Climb 2011» verkündet und dieses unter anderem mit dem Verweis auf die Vorteile der Billig-Flieger begründet. Das hatte auch bei Lufthansa die Debatte über ähnliche Geschäftspraktiken angeheizt.  (© AP)



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