|
01. Juli 2010
Rumänischer Behörde zur Korruptionsbekämpfung weitere Befugnisse verweigert
Bukarest - Das rumänische Parlament hat der Behörde zur Korruptionsbekämpfung weitergehende Befugnisse verwehrt. Der Senat lehnte am späten Mittwochabend Anträge ab, die die Möglichkeiten der Behörde zur Überprüfung der Einkommensverhältnisse von Staatsangestellten ausgeweitet hätten.
Rumänien wird seit dem Beitritt zur EU 2007 immer wieder wegen der grassierenden Korruption, vor allem im Justizapparat, kritisiert. Die Behörde zur Korruptionsbekämpfung nannte die Entscheidung ein extrem negatives Signal und warf den Abgeordneten vor, ihre eigenen Interessen schützen zu wollen.
Lesen Sie auch: Argentinien will sich wegen Falklandinseln bei UN beschweren
Nach der Entsendung eines britischen Kriegsschiffs zu den Falklandinseln will Argentinien beim Weltsicherheitsrat offiziell Beschwerde einreichen. Der britische Premierminister David Cameron versuche, den Konflikt um die Inselgruppe im südlichen Atlantik zu militarisieren, sagte die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner am Dienstag. "Wir haben schon zu viel Gewalt erlitten", sagte Fernández in einer Rundfunkansprache. Argentinien wolle die Falklandinseln durch Diplomatie und Verhandlungen zurück gewinnen. zur Nachricht >>

|