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Linker Beton-Kommunismus

veröffentlicht am 01.07.2010


Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat die Linken scharf für ihr Stimmverhalten bei der Bundespräsidentenwahl attackiert. Die Linkspartei sei es letztlich gewesen, die den Koalitionskandidaten Christian Wulff zum Staatsoberhaupt gemacht habe, sagte Gabriel der «Berliner Zeitung» (Freitagausgabe). Die Linke könne sich nicht von ihrer DDR-Vergangenheit lösen und habe deswegen den von Rot-Grün aufgestellten Joachim Gauck nicht gewählt.

 

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Berlin - Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat die Linken scharf für ihr Stimmverhalten bei der Bundespräsidentenwahl attackiert. Die Linkspartei sei es letztlich gewesen, die den Koalitionskandidaten Christian Wulff zum Staatsoberhaupt gemacht habe, sagte Gabriel der «Berliner Zeitung» (Freitagausgabe). Die Linke könne sich nicht von ihrer DDR-Vergangenheit lösen und habe deswegen den von Rot-Grün aufgestellten Joachim Gauck nicht gewählt.


«In der Bundesversammlung hat ausgerechnet unter der Führung von Oskar Lafontaine noch einmal die alte SED-Nachfolgepartei entschieden», meinte Gabriel. Der frühere Parteichef Lafontaine brauche einen äußeren Feind, weil sonst die inneren Konflikte seiner Partei aufbrächen.


«Die Reformer der Partei 'Die Linke' müssen jetzt endlich den Kampf aufnehmen», forderte Gabriel. «Sie dürfen nicht länger zulassen, dass Lafontaine und Wagenknecht mit ihrer Mischung aus Machiavellismus und Beton-Kommunismus das Zepter schwingen.»  (© AP)



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