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Pakistanischer Geheimdienst eng mit Taliban verbunden

veröffentlicht am 13.06.2010


Der pakistanische Geheimdienst arbeitet einem Forschungsbericht zufolge enger mit den Taliban zusammen als bisher bekannt. Der Geheimdienst ISI bilde weiterhin Taliban-Kämpfer aus, finanziere und bewaffne sie, hieß es in dem am Sonntag vorgestellten Bericht der London School of Economics. ISI-Mitarbeiter seien sogar in den Führungsgremien der Taliban vertreten.

 

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Islamabad - Der pakistanische Geheimdienst arbeitet einem Forschungsbericht zufolge enger mit den Taliban zusammen als bisher bekannt. Der Geheimdienst ISI bilde weiterhin Taliban-Kämpfer aus, finanziere und bewaffne sie, hieß es in dem am Sonntag vorgestellten Bericht der London School of Economics. ISI-Mitarbeiter seien sogar in den Führungsgremien der Taliban vertreten.


Bereits in der Vergangenheit war vermutet worden, dass der Geheimdienst Verbindungen zu den Taliban unterhält. Aus dem Bericht geht jedoch hervor, dass die Unterstützung der Extremisten sogar zu offiziellen ISI-Politik gehört und sich bis in die höchsten Ebenen der pakistanischen Regierung erstreckt.


Das doppelte Spiel Pakistans könnte sogar zu Gegenmaßnahmen der USA führen, hieß es in dem Bericht. Die amerikanische Regierung hat Pakistan seit 2001 mit mehreren Milliarden Dollar im Kampf gegen die Taliban unterstützt. Für den Bericht wurden mehr als zwölf nicht genannte Taliban-Kommandeure befragt.  (© AP)


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