Bayern gegen Einheitsschule
veröffentlicht am 10.05.2010

In Bayern sollen Gymnasium, Haupt- und Realschule erhalten bleiben. «Wir setzen in Bayern auf individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler und nicht auf eine Einheitsschule», sagte Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) am Montag in München. Der Vorsitzende der Kultusministerkonferenz kritisierte die SPD-Forderungen: «Der Ruf nach einer Einheitsschule steht für mich für eine Pädagogik der Steinzeit.»
München - In Bayern sollen Gymnasium, Haupt- und Realschule erhalten bleiben. «Wir setzen in Bayern auf individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler und nicht auf eine Einheitsschule», sagte Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) am Montag in München. Der Vorsitzende der Kultusministerkonferenz kritisierte die SPD-Forderungen: «Der Ruf nach einer Einheitsschule steht für mich für eine Pädagogik der Steinzeit.»
Ganztagsschulen und Förderangebote in allen Schularten würden im Freistaat ausgebaut. Das dreigliedrige Schulsystem könne die unterschiedliche Begabungen sehr gut fördern, sagte Spaenle. (© AP)
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