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04. Juni 2009
Bauern protestieren gegen bayerische Regierung
München - Mit einem sogenannten Haberfeldtreiben haben Hunderte Bauern in München ihrem Ärger über die bayerische Regierung Luft gemacht. Einem alten Brauch folgend zogen sie am Mittwochabend mit Fackeln und geschwärzten Gesichtern vor die Staatskanzlei. Dort warfen sie der Regierung vor, sie bei den Themen Gentechnik, Blauzungenkrankheit und Milchpreisen zu verraten. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel warfen die Bauern vor, kein Herz für sie zu haben.
Auch am Bauernverband und dessen Präsident Gerd Sonnleitner äußerten die Landwirte scharfe Kritik. Ihrem Protest verliehen die Bauern mit dem traditionellen Haberfeldruf «Wahr ist es» und den Lärminstrumenten Nachdruck. Das Haberfeldtreiben wurde von der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft organisiert. Sie knüpft damit an eine bis ins 19. Jahrhundert in einigen ländlichen Regionen Bayerns verbreitete Tradition an. Die historischen Haberfeldtreiber prangerten meist moralisches Fehlverhalten Einzelner an, teilweise auch das von Vertretern der Obrigkeit.
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Nach dem Verlust des Hauptsponsors Siemens für das Public Viewing wollen die Bayreuther Festspiele neue Wege gehen. So soll die preisgekrönte Aufführung von Richard Wagners "Parsifal" in der Regie von Stefan Herheim am 11. August bundesweit in etlichen Kinos live aus dem Festspielhaus am Grünen Hügel übertragen werden. Derzeit werde an Verträgen mit mehr als 100 Kinos gearbeitet, sagte Festspielleiterin Katharina Wagner der "Welt am Sonntag". Es werde eigens für die Kinobesucher ein exklusives Pausenprogramm geben, das der Tenor Klaus Florian Vogt und sie selbst moderieren werden, kündigte die Urenkelin des Komponisten an. zur Nachricht >>

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