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Regionalwahlen in Italien gehen weiter

veröffentlicht am 29.03.2010


Die Italiener haben noch bis Montagnachmittag die Möglichkeit, sich an den Regionalwahlen und damit einem wichtigen Stimmungstest für Ministerpräsident Silvio Berlusconi zu beteiligen. Bei der Wahl geht es nicht nur um neue Parlamente für 13 von 20 Regionen. Indirekt geht es auch um die Regierung in Rom.

 

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Rom - Die Italiener haben noch bis Montagnachmittag die Möglichkeit, sich an den Regionalwahlen und damit einem wichtigen Stimmungstest für Ministerpräsident Silvio Berlusconi zu beteiligen. Bei der Wahl geht es nicht nur um neue Parlamente für 13 von 20 Regionen. Indirekt geht es auch um die Regierung in Rom.


Wirtschaftskrise und zunehmende Arbeitslosigkeit, ein neuer Korruptionsskandal sowie Ermittlungen wegen möglicher Einflussnahmen auf die Fernsehberichterstattung haben Berlusconis Popularität sinken lassen. Außerdem muss der Regierungschef fürchten, dass einige seiner Anhänger ins Lager der Nichtwähler abwandern.


Tatsächlich schien das Interesse der 41 Millionen Wahlberechtigten eher gering. Am Sonntag, dem ersten Wahltag, lag die Beteiligung neun Prozentpunkte unter dem Wert fünf Jahre zuvor.


Umfragen zufolge könnte Berlusconis Mitte-Rechts-Koalition ihre Mehrheit in Venetien und der Lombardei verteidigen. Hoffnung machen sich die Konservativen auf Siege in Kampanien, wo die Regierung gegen das Müllchaos in Neapel kämpfte, und im armen Kalabrien im Süden. Mit Spannung erwartet wird das Ergebnis in Latium, wo die Liste der Kandidaten von Berlusconis Partei Volk der Freiheit (PDL) aus formalen Gründen ausgeschlossen war.


Eine Niederlage für Berlusconi bei den Regionalwahlen dürfte das Kräfteverhältnis in seiner Regierung ändern und könnte eine Kabinettsumbildung zur Folge haben. Bei einem guten Abschneiden hätte der Regierungschef dagegen die Möglichkeit, umstrittene Reformen durchzubringen.  (© AP)



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