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Keine härteren Strafen für EU-Defizitsünder

veröffentlicht am 21.03.2010


Die EU-Kommission hat Forderungen nach härteren Strafen für Defizitsünder zurückgewiesen. Vielmehr müsse die Prävention im Rahmen des Stabilitätspaktes verbessert werden, sagte Währungskommissar Olli Rehn der «Welt am Sonntag». Bislang habe die EU nicht die Mittel, ordnungsgemäße Haushalte in den Mitgliedsländern durchzusetzen.

 

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Berlin - Die EU-Kommission hat Forderungen nach härteren Strafen für Defizitsünder zurückgewiesen. Vielmehr müsse die Prävention im Rahmen des Stabilitätspaktes verbessert werden, sagte Währungskommissar Olli Rehn der «Welt am Sonntag». Bislang habe die EU nicht die Mittel, ordnungsgemäße Haushalte in den Mitgliedsländern durchzusetzen.


So sollte die Kommission in die Haushaltsplanung eingebunden werden, um den Stabilitätsanforderungen der Eurozone gerecht zu werden. Heute werde die Kommission erst informiert, wenn die Haushalte feststünden. «Das ist zu spät», sagte Rehn.  (© AP)


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Das niederländische Abgeordnetenhaus hat den ständigen europäischen Rettungsfonds ESM ratifiziert. Wie erwartet stimmten 100 der 150 Abgeordneten für den Rettungsschirm, der ab 1. Juli in Kraft treten soll. Zu Beginn der Woche hatten die euroskeptische Freiheitspartei um ihren Vorsitzenden Geert Wilders und die Sozialistische Partei versucht, die Abstimmung über den ESM auf einen Termin nach den Neuwahlen im September zu verlegen. Wie erwartet stimmten die 38 Volksvertreter der beiden Fraktionen gegen die Ratifizierung.  zur Nachricht >>

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