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20. März 2010
16-Jähriger bei Ausschreitungen im Westjordanland getötet
Ramallah - Bei Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften ist im Westjordanland ein 16-jähriger Palästinenser getötet worden. Ein Arzt in einem Krankenhaus von Nablus sagte, der Jugendliche sei von einer Kugel in die Brust getroffen worden. Ein weiterer Palästinenser sei nach einem Kopfschuss in ernstem Zustand.
Die israelischen Streitkräfte bestätigten, man sei am Samstag nahe der im Norden des Westjordanlands gelegenen Stadt Irak Burin gegen steinewerfende Palästinenser vorgegangen, dabei habe es zwei Verletzte gegeben. Bei der Stadt kommt es fast in jeder Woche zu Zusammenstößen. Grund ist ein Streit zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern um einen Brunnen.
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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte. zur Nachricht >>

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