Ihr Standort: Home Gesellschaft
 
 
 


20. März 2010

"Jetzt müssen sich alle Katholiken mit den Fehlentwicklungen auseinandersetzen"



Frankfurt/Rom - Unmittelbar vor der Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten Papst-Hirtenbriefes zum Missbrauch hat der Vorsitzende des Zentralkomitees deutscher Katholiken (ZdK), Alois Glück, die Kirche zum Umdenken aufgefordert. «Jetzt müssen sich alle Katholiken mit den Fehlentwicklungen auseinandersetzen», sagte der Zeitschrift «Super Illu».

Man müsse sich die Frage stellen, ob es «neben den für die ganze Gesellschaft geltenden Gründen für Missbrauch auch spezifische in der Institution Kirche selbst» gebe. «Zum Beispiel waren bislang zu viele Leute in der Kirche der Überzeugung, dass der Grundsatz gilt: Der Schutz der Kirche hat oberste Priorität. Damit war der Weg frei für Verdrängung und Vertuschung», wurde Glück zitiert.

Die katholische Kirche und ihre Repräsentanten müssten jetzt einheitlich handeln, um ihre Glaubwürdigkeit nicht zu verspielen, meinte der ZdK-Vorsitzende. Es dürfe nicht passieren, dass ein Bischof in aller Offenheit Missbrauchsfälle aufkläre, während ein anderer weiter vertusche. «An erster Stelle müssen jetzt die Opfer stehen. Die Situation der Opfer und die notwendige Hilfe für diese Menschen», betonte Glück dem Bericht zufolge. Behauptungen, wonach der katholische Zölibat für die Missbrauchsfälle verantwortlich ist, weist der Vorsitzende des ZdK aber zurück: «Eine Aufhebung des Pflichtzölibats würde dieses Problem nicht lösen.»

Die erste offizielle Stellungnahme von Papst Benedikt XVI. zu der Vielzahl an Missbrauchsfällen in kirchlichen Einrichtungen sollte am Samstagmittag veröffentlicht werden. Ob er darin ausschließlich auf die Fälle in Irland oder auch beispielsweise in Deutschland eingeht, war unklar. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hofft nach eigenen Worten, dass der Brief zum Prozess der «Buße, Heilung und Erneuerung» beiträgt. Der Papst hatte die irischen Bischöfe im vergangenen Monat zu einem Gipfeltreffen in den Vatikan geladen, um über die Vorfälle zu sprechen.  weiterlesen >>


Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 


◄   Nur "politischer Normalzustand": Merkel kann Aufregung um Westerwelle-Debatte nicht verstehen

Jetzt schaltet sich Köhler ein: Schwarz-Gelb enttäuscht den Bundespräsidenten!   ►

Kommentar zum Thema ""Jetzt müssen sich alle Katholiken mit den Fehlentwicklungen auseinandersetzen""

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 

Twitter
 
 



 

   
 
 
Kommentare
 
 
Athen     Berlinale     Bundestag     Eurex     Film     Finanzkrise     Frankreich     Griechenland     Großbritannien     Justiz     Kultur     Marken & Modelle     Rechtsextremismus     Syrien     Terrorismus     Wetter     
 
  "Photoshop Lightroom " lernt Videoschnitt

 

ClearFolder: Löschen leerer Windows-Ordner leicht gemacht

 

US-Gericht weist Milliardenklage gegen Microsoft ab

 

Urteil in Kartellverfahren gegen Microsoft erwartet

 

Milliardenprozess um WordPerfect kommt vor Geschworenengericht

 

  Andere News
 
 
Aus dem Netzwerk
 
Wacker Chemie: Schwache Nachfrage aus Solar- und Chipindustrie

 

Samsung will RIM nicht übernehmen - auch künftig nicht

 

Fresenius Medical Care platziert gleich drei Anleihen

 

Gewinnrückgang bei Wacker Chemie

 

E.ON will sich von Regionaltochter in Ostwestfalen-Lippe trennen

 

Börsenfusion: NYSE-CEO verliert die Hoffnung

 


 

 
Februar 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29        

 
 
Fleisch und Bier ist für viele eine schmerzhafte Angelegenheit

 

NIEDERBERGER Gruppe baut Vertrieb in der Region Rhein-Berg / Düsseldorf weiter aus

 

20 Prozent leichter als die Konkurrenz: Neue BusinessLine-Headsets von Imtradex setzen Maßstäbe beim Tragekomfort in Call Centern, Büros & Leitstellen

 

Honorarärzte bringen Kliniken Flexibilität

 

Der Wellness Kaffee: Der neue Trend in Europa

 

  Pressemitteilung veröffentlichen.
 
 
 
 
 
 
Copyright 2004-2012  by net-tribune - DGIC Group OHG | Impressum | Archiv top Top

0.7433