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20. März 2010
Venezuela will Auslieferung von Ex-Präsident aus USA
Caracas - Der Oberste Gerichtshof Venezuelas hat sich hinter den Wunsch der Regierung nach einer Auslieferung von Ex-Präsident Carlos Andres Perez aus den USA gestellt. Ihm soll wegen der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten gegen Preiserhöhungen im Jahr 1989 der Prozess gemacht werden. Damals kamen mindestens 300 Menschen ums Leben. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten hatten die Sicherheitskräfte wahllos in die Menge geschossen.
Der 87-jährige Perez lebt seit über einem Jahrzehnt in der Region Miami und soll sich in einem schlechten Gesundheitszustand befinden. Ihm wird in Venezuela außerdem Korruption vorgeworfen. Die Gerichtsentscheidung vom Donnerstag autorisiert die Regierung von Präsident Hugo Chavez, der damals gegen Perez zu putschen versucht hatte, in Washington formell die Auslieferung zu beantragen.
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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte. zur Nachricht >>

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