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20. März 2010

BHW verdient mehr mit weniger Neuverträgen



Hameln - Die der Postbank gehörende Bausparkasse BHW hat ihr Ergebnis im vergangenen Jahr trotz eines Einbruchs im Neugeschäft deutlich verbessert. Vor Steuern erzielte das Unternehmen 2009 ein Ergebnis von 37,9 Millionen Euro - nach 15,8 Millionen im Vorjahr, wie der Baufinanzierer am Freitag in Hameln mitteilte. Für das laufende Jahr gehe BHW von Zuwächsen im Bauspar- und Baufinanzierungsgeschäft und weiteren Verbesserungen beim Ergebnis aus.

Stark rückläufig war im vergangenen Jahr allerdings die Zahl der neuen Bausparverträge, die BHW abschließen konnte. Ende 2008 hatte die anstehende Änderung der staatlichen Förderung noch zu einem regelrechten Bausparboom geführt. Im vergangenen Jahr habe man nur noch 339.400 neue Bausparverträge geschlossen, 117.100 weniger als 2008, sagte ein BHW-Sprecher. Dies entspreche einem Rückgang um 25,7 Prozent. Die Bausparsumme aller Neuverträge sank im Jahresvergleich um 13,1 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro.

Das Unternehmen musste bei leicht gesunkenen Zinserträgen erheblich weniger Provisionen für Neuabschlüsse zahlen und konnte 2009 so den Ertrag aus Zinsen und Provisionen um 11,4 Millionen Euro auf 391,4 Millionen Euro steigern. Zur Verbesserung der Vorsteuerergebnisses trugen zudem Einsparungen bei den Verwaltungs- und Sachkosten in Höhe von 16,4 Millionen Euro bei.


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