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20. März 2010
Deutschland importiert mehr Wein
Wiesbaden - Deutschland hat im vergangenen Jahr etwas mehr Wein eingeführt als 2008. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, wurden 2009 1,3 Milliarden Liter importiert, 16 Millionen Liter oder 1,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Besonders beliebt war Wein aus Italien. Exportiert wurde 2009 etwas weniger Wein aus Deutschland als im Vorjahr, nämlich 323 Millionen Liter (minus 5,0 Prozent).
Insgesamt ging der Wert des in die Bundesrepublik eingeführten Weines trotz höherer Menge zurück - um 85 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro (minus 5,2 Prozent). Wichtigste Herkunftsländer waren neben Italien (517 Millionen Liter, plus 4,8 Prozent) Frankreich mit 203 Millionen Liter (minus 5,1 Prozent) und Spanien mit 190 Millionen Liter (minus 10,8 Prozent).
Beliebt blieben weiterhin die außereuropäischen Weine: Größter Lieferant war hier Südafrika mit 71 Millionen Liter (plus 4,4 Prozent), gefolgt von Chile mit 52 Millionen Liter (minus 6,1 Prozent), den USA (45 Millionen Liter, plus 1,9 Prozent) und Australien (37 Millionen Liter, plus 23,3 Prozent).
Bei den Weinausfuhren aus Deutschland ins Ausland waren 2009 sowohl in der Menge als auch im Wert Einbußen zu verzeichnen. Hauptabnehmerland waren die Niederlande, die unter den wichtigsten Abnehmern zudem das einzige Land waren, in das die Ausfuhren (71 Millionen Liter) sowohl in der Menge (plus 10,1 Prozent) als auch im Wert (plus 11,8 Prozent) Zuwächse verzeichnen konnten. Dagegen fielen 2009 im Vergleich zum Jahr zuvor die Ausfuhren zum zweitwichtigsten Abnehmer, Großbritannien, sowohl in der Menge (minus 16,9 Prozent) als auch im Wert (minus 26,2 Prozent) deutlich.

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