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19. März 2010

Tarifkonflikt bei Coca-Cola



Hamburg - Im Tarifkonflikt bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit Streik gedroht. Sollten die Verhandlungen am kommenden Donnerstag scheitern, wollen die Beschäftigten den Angaben zufolge zunächst ab 1. April in einen Warnstreik treten. «Sollte es zu einem unbefristeten Streik kommen, können wir die Vertriebskanäle ganz schnell trocken legen», warnte der stellvertretende NGG-Vorsitzende, Claus-Harald Güster, am Freitag in Hamburg.

Auf die 11.000 Beschäftigten der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG in Deutschland kommen nach Angaben der NGG die Schließung von 20 Vertriebs- und 4 von 25 Produktionsstandorten zu. «Im schlimmsten Fall könnten nach unseren Berechnungen damit bis zu 4.000 Arbeitsplätze wegfallen», sagte Gesamtbetriebsrat Johan Botella. Gewerkschaft und Beschäftigte fordern in den Verhandlungen 7 Prozent mehr Lohn, bieten dafür aber an, bei hoher Nachfrage für Getränke etwa im Sommer längere Schichten ohne Lohnausgleich zu arbeiten.

Lesen Sie auch: Gewinneinbruch bei Credit Suisse

Die zweitgrößte Schweizer Bank Credit Suisse (CS) hat im Krisenjahr 2011 einen Gewinneinbruch von 62 Prozent erlitten. Im Gesamtjahr machte die CS einen Gewinn von umgerechnet 1,61 Milliarden Euro, wie das Geldinstitut am Donnerstag mitteilte. 2010 waren es noch 4,21 Milliarden gewesen. Besonders schlecht lief das vierte Quartal, in dem die Zürcher sogar einen Verlust von 526 Milliarden Euro verkraften mussten.  zur Nachricht >>


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