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Kein Ausstieg: Daimler hält EADS die Treue

veröffentlicht am 19.03.2010


Daimler bleibt unverändert an dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS beteiligt. Der Autobauer macht nach eigenen Angaben keinen Gebrauch von seiner Ausstiegsoption zum 1. Juli.

 

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Berlin/Stuttgart - Daimler bleibt unverändert an dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS beteiligt. Der Autobauer macht nach eigenen Angaben keinen Gebrauch von seiner Ausstiegsoption zum 1. Juli. Daimler und die Investoren hätten ihre Bereitschaft erklärt, das bisherige Abkommen nahtlos weiterzuführen, erklärte der Konzern am Freitag.


«Damit trägt Daimler auch zehn Jahre nach Gründung der EADS maßgeblich zur Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte europäischer Integration bei», sagte Daimler-Vorstandsmitglied und EADS-Aufsichtsratschef Bodo Uebber.


Die Stuttgarter halten unverändert 22,5 Prozent der Stimmrechte an EADS, der wirtschaftliche Anteil liegt bei 15 Prozent. Das bestehende Stimmrechtsgleichgewicht zwischen deutschen und französischen Aktionären bleibe somit unberührt, erklärte Daimler. Daimler hatte 2007 seinen Anteil von 22,5 Prozent an der EADS in einer Gesellschaft gebündelt, an der sich ein Investorenkonsortium beteiligte.


Bei den privaten Investoren des Konsortiums handelt es sich um Allianz, Commerzbank, Deutsche Bank, Credit Suisse, Goldman Sachs sowie um Morgan Stanley und Sal. Oppenheim. Sie übernahmen insgesamt 60 Prozent des Aktienpakets. Die übrigen 40 Prozent liegen bei der öffentlichen Hand: die bundeseigene KfW Bankengruppe mit 13 Prozent sowie die Bundesländer Hamburg, Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Bremen.  (© AP)



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