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19. März 2010

Tourismus als Hoffnungsträger für Südeuropa



Estoril - Haufenweise Schulden, aber großartige Strände und viel Sonne. Spanien, Portugal, Griechenland und Italien haben ähnliche Probleme - und die gleiche Hoffnung. Der Tourismus, von dem die südeuropäischen Länder zu einem großen Teil abhängig sind, könnte den bedrängten Volkswirtschaften einen wichtigen Impuls verschaffen. Nach dem Krisenjahr 2009, in dem die Wirtschaftskrise den Tourismus besonders hart getroffen hat, stehen die Zeichen auf Erholung. Doch für übertriebene Hoffnungen besteht kein Anlass.

«Es war ein schwarzes Jahr. Wir konnten der weltweiten Krise nicht ausweichen», sagt Duarte Nobre Guedes, Tourismuschef des portugiesischen Badeortes Estoril bei Lissabon. Als Rückzugsort der reichen Oberschicht der Hauptstadt ist das Seebad mit seinem Spielkasino und der Formel-Eins-Strecke noch relativ glimpflich davongekommen. Die Algarve dagegen, das große Feriengebiet im Süden Portugals, verzeichnete 2009 den schlechtesten Sommer seit 15 Jahren.

«Die Regierung sieht den Tourismus als einen der strategischen Hauptpfeiler für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung», sagt der portugiesische Tourismusminister Jose Vieira da Silva. Doch die Prognosen legen nahe, dass es nur langsam bergauf gehen wird.

Portugal gehört mit Griechenland, Spanien und Italien zu den 20 beliebtesten Reiseländern der Welt. Zusammen ziehen die vier Nationen jedes Jahr etwa 130 Millionen Touristen an, das entspricht in etwa der Summe ihrer Einwohner.  weiterlesen >>


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